Ohne Assel keine Pommes – ein spannendes Schulprojekt im Wald
Was haben Pommes mit kleinen Krabbeltieren im Boden zu tun? Mehr, als man denkt! Das haben die Schülerinnen und Schüler des WP NW-Kurses 7. Jahrgang am 27.04.2026 bei einem ganz besonderen Projekt herausgefunden.
Im Wald an der Rheinelbe Forststation wurde geforscht, entdeckt und gestaunt – und zwar im Umweltbus Natur- und Umweltakademie NRW namens „Lumbricus“. Frau Horn ist extra mit dem Bus nach Gelsenkirchen gekommen und hat den Projektunterricht durchgeführt. Mit viel Geduld, spannenden Erklärungen und guter Laune hat sie gezeigt, wie lebendig der Boden eigentlich ist – selbst wenn man auf den ersten Blick nur „Dreck“ sieht.
Aber erstmal zur großen Frage: Warum keine Pommes ohne Assel? Ganz einfach: Kellerasseln und andere Bodenorganismen zersetzen abgestorbene Blätter und Pflanzenreste. Dadurch entsteht fruchtbarer Humus – also richtig gute Erde. Und genau in dieser Erde wachsen Kartoffeln besonders gut. Und aus Kartoffeln… werden Pommes!
Die Schülerinnen und Schüler haben den Boden ganz genau unter die Lupe genommen:
- Es wurden Bodenprofile erstellt,
- der pH-Wert gemessen,
- Bodentiere gesammelt, bestimmt und sogar klassifiziert.
Dabei gab es jede Menge zu entdecken: kleine Krabbler, feuchte Erde und viele „Aha!“-Momente. Und langweilig? Keine Chance! Im Gegenteil – es war spannend, lehrreich und hat richtig Spaß gemacht.
Übrigens: „Lumbricus“ ist Latein und bedeutet… Regenwurm! Ein echtes Super-Tier im Boden, denn es hilft fleißig dabei, Humus zu bilden. Ohne ihn wäre der Boden nur halb so gut.
Am Ende waren sich alle einig: Das war ein gelungener Tag! Die Schülerinnen und Schüler würden den Lumbricus-Bus am liebsten direkt nochmal für den Naturwissenschaftsunterricht einladen.
Am Ende wissen wir: Wer Pommes liebt, sollte auch die kleinen Helfer im Boden wertschätzen. Denn ohne sie gäbe es unsere Lieblingsbeilage vielleicht gar nicht…
A. Werner














