Roboterwettbewerb des ZDI
Am 06.05. nahm die Roboter-AG der GSÜ am Wettbewerb „Space Adventure“ teil. Im Wissenschaftspark Gelsenkirchen stellte sie sich 15 Teams aus Schulen aus Gelsenkirchen, Essen, Recklinghausen und anderen Städten aus NRW.
In drei Wertungsrunden musste ein Roboter in 150 Sekunden möglichst viele Aufgaben auf der Wettkampfmatte lösen. Es gab über ein Dutzend Möglichkeiten, Punkte zu sammeln: eine Rakete musste zur Startrampe transportiert, Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht und Richtfunkantennen aufeinander ausgerichtet werden. Oft gab es dabei Fallstricke: zum Beispiel gab es Hindernisse auf der Matte, die mit herabfallenden Elementen ausgestattet waren, denen der Roboter nicht zu Nahe kommen durfte. Ebenso durfte der Roboter nur in einem kleinem Bereich der Matte – der „Base“ – berührt und für die nächste Aufgabe ausgerichtet werden, so dass er nach erfüllten Teilaufgaben selbstständig zur Base zurückkehren musste.
Am Ende landete unser Team auf dem Platz der Ordnungszahl für Schwefel, der Anzahl von Schachfiguren je Spieler, der ersten zusammengesetzten Zahl in der portugiesischen Sprache oder der einzigen Zahl bei der ab=ba gilt. Was sich beim ZDI-Wettbewerb auf jeden Fall deutlich zeigte, war das großartige Teamverhalten unserer Mannschaft: nicht nur halfen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei den arbeitsteilig erstellten Programmen; sie entwickelten vielfach auch komplette Lösungen für die Aufgaben ihrer MitschülerInnen, so dass sich aus den unterschiedlichen Lösungsansätzen vielfach Verbesserungen für den ewigwährenden Spagat aus Präzision und Geschwindigkeit, der beim ZDI stets gefragt ist, ergaben. Für den kommenden Wettkampf – der ROBOCOM an der Westfälischen Fachhochschule – bereitete sich die AG bereits zeitgleich vor und wird auf einem Code Camp Mitte Juni verstärkt am Prototyp feilen. Denn wie sagte bereits Sergej Koroljow in seinem Kapitel in Matthias Gründers Buch „SOS im All. Pannen, Probleme und Katastrophen der bemannten Raumfahrt“: „Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit. Kompliziert bauen kann jeder.“

